…und zwar auf meinen UBER der nicht kam!
Nachdem ich dann auch noch meinen Airliner verpasst habe, da ich mir die akkurate Wegbeschreibung, zu den Häusern eines Berliners auf den Azoren angehört habe, der mich ,mit Begleitung, im Falle eines Krieges, eingeladen hat, verlief alles wie am Schnürchen… bzw., wenn es noch besser ist, heißt es dann „es läuft wie an einem Tau“ (da man sich da gut festhalten kann) oder „wie am Spinnenfaden“ (so dünn, kaum sichtbar)?? Ein philosophisches Problem das ich jetzt zeitlich bedingt,nicht klären kann und werde!
Nach einem sehr netten Gespräch mit einem Herrn der Wegesäuberung, stieg ich in den nächsten Airliner, um am Flughafen festzustellen, dass ich viel zu früh da war, weil der Koffer Drop-off nur 1 Minute gedauert hat… das Gespräch mit der netten Dame, die mir half, war länger!
Überhaupt sind mir heute nur nette, liebenswürdige Menschen begegnet (sogar der Typ mit den Häusern auf den Azoren, er hat mich ja schließlich dorthin eingeladen)!
Der Kaffee am Flughafen war kostenlos, da die Espresso-Maschine kaputt war und es nur „normalen“ aus der Kanne gab. Kostenlos, aber nicht umsonst: er war so stark, dass ich Stunden später noch Herzrasen hatte!
Am Gate angekommen wurde mein Name aufgerufen und ich ahnte nichts Gutes (wahrscheinlich noch ein Trauma aus meiner Schulzeit). Ob ich englisch sprechen könnte, wurde ich gefragt. Ich sagte „Qui“ (natürlich nicht! Ich habe international genickt -wobei international international ist das ja nicht, in einigen Ländern heißt Nicken ja „Nein“)- aber sie hat mich verstanden und mir geglaubt und mir wurde ein Platz am Notausgang angeboten und ich hätte die ganze Reihe für mich alleine!
Da das Reservieren eines Platzes im Flieger über 9 Euro gekostet hätte (mir war egal wo ich sitze und war, in diesem Fall mal geizig) und der Platz am Notausgang noch mehr, nahm ich es dankend an und gab, wieder zurück im Wartebereich, damit bei meinen Sitznachbarn ein wenig an. Sie schaute mich etwas drösig an, fragte dann flüstern ihren Sohn, ob das denn was Gutes sei und er bejahte. Danach konnte ich ers mir nicht verkneifen, ihnen auch noch mitzuteilen, dass ich von Boarding-Group 4 auf Gruppe 2 hochgestiegen bin. Diesmal fragte sie nicht bei ihren Sohn nach!
Der Flug war kurzweilig und da ich ja nicht nur am UBER (der ja nicht kam) gespart hatte, sondern auch meinen eigentlichen Sitzplatz nicht bezahlt, sowie den Notausgang-Sitz plus die zwei daneben (zusammen gerechnet alles zusammen bestimmt um die 50 Euro, die ich gespart habe), dachte ich mir „Da kann ich mir jetzt ein Taxi zum Hotel leisten“, anstatt den Bus zu nehmen!
Anfangs doch etwas verunsichert, da der Fahrer gar kein englisch konnte, außer „O.k., o.k., good, good“, saß ich zu sanften Technotönen von Scooters „Hyper, Hyper“ im Taxi und fragte mich kurz, ob es wohl einen großen Absatzmarkt für alte, etwas schwabbelige Frauen wie mich gibt, musste dann mit Schrecken feststellen, dass für alles ein Fetisch existiert, habe aber dann schnell gemerkt, dass diese Ängste schlafmangels- und wetterbedingt (es waren 30 Grad und das Taxi nicht klimatisiert) waren und der Taxifahrer doch sehr nett!
Einchecken im Hotel ab 15:00… o.k. es war nun 11:30! Da stand ich und wartete… mal wieder. Diesmal vor der Eingangstür meines Appartementhotels, die nur mit Code zu öffnen war, den ich aber nicht hatte!
Meine Versuche Check24 zu erreichen, waren vergebens. Da stand sie nun, die Anki und wartete … auf irgendwas (ich war mir nicht sicher, auf was genau ich wartet, aber da ich völlig entspannt war, dachte ich mir, da passiert wahrscheinlich bald was)! Nach zirka 5 bis 6 Minuten des Rumstehens, wurde die Tür von innen geöffnet und ich kam nicht nur da rein, ich lief auch fast in zwei junge Frauen rein, die dort arbeiten (es gab keine richtige Rezeption, also, wenn ich ihnen nicht begegnet wäre, hätte ich wieder die Warteposition eingenommen, nur diesmal drinnen und nicht vor der Tür). Kein Problem, mein Appartement könne ich in 5 Minuten beziehen und den Code schicken Sie mir auch sofort!
Jetzt sitze ich hier, in meinem schicken Studio, trinke Tee und versuche mich zu entspannen und nicht in Hetze zu verfallen, ich hab ja schließlich noch fast 3 Monate vor mir!
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