Györ, Györ, Györ, ein bißchen arrogant bist Du schon…!

Vielleicht seh auch nur ich das so und, ehrlich gesagt, soviel hab ich auch noch nicht erleben dürfen hier, aber ich merke auf jeden Fall einen auffallenden Unterschied zu Ost- und Südungarn!

Das, was ich da an Herzlichkeit, Authentizität und Freundlichkeit erfahren konnte, ist hier eher Überheblichkeit und Arroganz.

Aber, wie gesagt, ich hab, bis jetzt, auch nur wenig Einblick erhaschen können.

Györ ist sehr durch deutsche Firmen geprägt (u.a. Audi), was die Preise und Zweiklassengesellschaft wohl auch angekurbelt hat…. (Ich hätte wahrscheinlich auch nicht viel Bock auf Deutsche!)

Auf jedenFall, fühl ich mich hier nicht so wohl (und willkommen), wie im „restlichen“ Ungarn.

Ich war gestern, nach dem Auspacken des Koffers (bei 3 Übernachtungen muss das sein!) im „John Bull Pub“ essen und trinken.

Um meiner Unschlüssigkeit („wo will ich hin, was will ich essen, gefällt es mir da überhaupt???“) vorwegzugreifen, suchte ich mir (in meiner ganz speziellen, intuitiven Art und Weise) schon im Vorfeld (in Eger) ein Restaurant aus.

Und just für dieses, gab es doch tatsächlich einen 15% Voucher im Hotel (da Györ wirklich teuer ist, war dieser sehr willkommen).

Ich war, da es noch sehr früh war (was meinen Magen absolut egal war, denn der wollte jetzt etwas zerkleinern, durchmischen und desinfizieren (hab mal kurz nachgedoktorgoogelt, um zu schauen, was genau der Magen, denn so macht!)), die einzige Gästin.

Tja, was soll ich schreiben?

Essen war super! Bedienungen und Chef eher arrogant und ich merkte, als so langsam mehr Menschen die Lokalität betraten, dass es eines großes Freundlichkeitsgap zwischen Touristen und Einheimischen gab.

Dieses „Phänomen“ ist mir auch schon im Hotel aufgefallen, bzw. da war der Portier zu allen arrogant reserviert…

Aber, da ich hier ja quasi meine Ungarn-Tour beende, weiß ich: neeeeee, so ist Ungarn nicht! Und bin froh, hier nicht gestartet zu haben, ich glaube, das hätte mir einiges eventuell vergällt…

Aber: vielleicht werde ich heute ja überrascht, wäre ja nicht das erste Mal!

Wir haben heute so ein Wetter bei dem weder kurze Hose, noch dickere Jacke, keine Sandalen und keine lange Hosen passen…so sind die Menschen kunterbunt vom hochsommerlich bis Skipistenreif heute angezogen…und ich glaube, jede*r wird im Laufe des Tages seinen/ihren Look mehrfach in Frage stellen.

Ich habe mich für leichten Baumwollpulli, darunter ein Top und als Pelle ein Wollcape entschieden. In diesem Cape, welches mir morgens richtige „Bat-Girl“-Vibes verlieh, entpuppe ich mich nun, gen Mittag, eher zu „Ice“ aus X-Men, die bei Hitze ihre Kräfte verliert…

Vielleicht sind es ja aber auch nur Hormoneschwankungen!??!…Was bei mir nun die Frage aufwirft: wenn „Ice“ in die Wechseljahre kommt, was macht sie dann?

Das wäre ja der Supergau!!! Mitten im „Bösen Menschen/Mutanten-Einfrieren“ kommt ein Hot Flash und sie fängt selbst zu zerfließen…dann ist er wieder weg und die Kräfte wieder da, wieder „BMME“ (Böse Menschen/Mutanten einfrieren), dann tauen sie wieder auf, nach der nächsten Hitzeattacke wieder eine u.s.w.

Dabei soll man ausdrücklich nichts 2x einfrieren…

Naja, egal! Allerdings habe ich nun für mich festgestellt: es könnte definitiv auch schlimmer kommen!!!

P.S. Ich zieh mein Cape wieder an!

Heute morgen war ich schon im Rómer Flóris Museum, habe mir ein wenig Kunst und Figuren angeschaut … Ein wirklich schönes Museum und das Personal war sehr nett!!!!

Jetzt sitze ich an der „Kleinen Donau“, die ich eben schon abgeschritten habe (also natürlich nicht ganz, ich will ja bis Sonntag in Györ bleiben) und da mich grade die „Gemeine Kleine Donau Mücke“ angreift, ziehe ich nun weiter und beende für heute meinen Blogeintrag!

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