So fühle ich mich, nach über 10 Stunden Flug, 6 Stunden Zeitverschiebung (zu Isanbul) und kein Auge zugemacht!
Aber das stimmt so jetzt auch nicht: zugemacht habe ich sie, ich konnte nur nicht schlafen!
Die Sitze im Flieger waren echt lächerlich eng und man hatte kaum Beinfreiheit (noch nicht mal ein Sitzriese wie ich!). Und trotz, neu erstandenem Nackenkissen und chinesische, traditionelle Klänge auf den Ohren, wollte der Schlaf nicht kommen! Geruht habe ich, soll ja auch was bringen… .
Gestern am Check-In, hatte ich tatsächlich noch das Glück einen Gangsitz zu bekommen (ich wäre, bei den beengten Verhältnissen im Flieger wahrscheinlich ausgerastet…also innerlich), nach dem Check-In und der Sicherheitskontrolle freute ich mich, auf ein Weinchen und ein wenig zu essen, dann sah ich die Flughafenpreise und das, noch nicht bestellte Mahl plus Getränk, blieb mir vorab in Halse stecken!!
19 Euro für ein Glas Wein, 16 für ein Bier (da komm ich ja in Island günstiger bei weg), ein Espresso 8,50 und ein eingepacktes Sandwich 16 Euro. Die Preise waren in Euro ausgezeichnet und trotz der „Mutter allen Wuchers“, waren die Cafés und Restaurants voll! Wahrscheinlich weil es ansonsten, so gut wie keine, Sitzmöglichkeiten gab.
Ich hab nachgeschaut: Istanbul ist der teuerste Flughafen der Welt!!!
Der Flieger war, wie oben schon erwähnt, so eng, dass ein normales essen nebeneinander kaum möglich war (wer den Sketch (ja, so hieß das früher) mit Loriot im Flugzeug kennt, der weiß, von was ich schreibe!)!
Das Nachbarpaar aus Griechenland war nett und so, ließ ich es auch zu, dass er (er saß in der Mitte) etwas breitbeinig da saß. Abgesehen davon: er hätte gar nicht anders sitzen können (ausser, er wäre ein Schlangenmensch und hätte sich die Beine um den Kopf geknotet, wobei mich das, wahrscheinlich noch mehr gestört hätte!)!
Ich schaute drei Filme, erst „Predator: Badlands“ (den fand ich richtig gut), dann „Mission: Impossible – Rogue Nation“, den kannte ich noch nicht (ich glaube, jetzt, mit diesem, kenne ich glatte zwei MI) (hat mir auch super gefallen) und kurz nach dem Augen-wieder-aufmachen „Schneewittchen“ von Disney (mir war gar nicht bewusst, dass der Film von 1937!!!! ist!) (ich hatte den Film irgendwie „schöner“ und nicht so oberflächlich, in Erinnerung…).
Dann nach der Landung ging das, was ich schon ein paar Male für mich durchgespielt (und wohlweislich auch schriftlich notiert, in meiner schicken Bauchtasche mit mir rum trug) hatte:
Screenshot vom QR-Code (Zoll- und Einreise), suchen, scannen, durch das ganze Prozedere da (das alles aufzuschreiben…dafür fehlt mir heute, eindeutig die Kraft), draußen in der Ankunftshalle SIM-Card besorgen und einlegen (lassen), dann etwas Geld tauschen (ich hatte noch 10000 ungarische Forint gefunden, die sich, zusammen geknüllt, im Portemonnaie versteckt hatten. Die mussten jetzt dran glauben und aus Forint wurde Yen), dann eine Suica-Karte kaufen und laden und dann mit der „Keisei Narita Sky Access Line“ zur Station „Asakusa“ zum Ausgang A1.
Also, Einreise, Koffer und Zoll geschafft, dann kommt jetzt die SIM-Karte dran! ChatGPD hatte mir versprochen, sie legen sie für mich ein…aber da war die schlaue KI mal etwas voreilig, denn den Service boten sie nicht an!
Angebot hin- oder her… ich hab das alles nicht verstanden, null Stunden Schlaf, eingeengte Verhältnisse für 10 + Stunden und der Einreise-Marathon haben mir nicht unbedingt geholfen, dass mein Technik-Verständnis sich maximiert hat, da war eher eine Reduzierung am Werk, ich raffte gar nichts mehr! SIM einlegen hat noch funktioniert, dann war’s vorbei!
Also bin ich nochmal hin und zusammen haben „wir“ das hingekriegt. Sie hatte allerdings die ganze Zeit die Befürchtung, dass ich mein Geld zurück will, wenn es nicht klappt und auch, wenn ich ihr ständig beteuerte, dass es darum überhaupt nicht geht, war sie nicht davon abzukriegen!
Und dann hat es irgendwann geklappt, tatsächlich hätte ich es nicht alleine hinbekommen, da ich 4 wichtige Anweisungen einfach, in meinem Jetleg-Hirn übersah!
Alles andere verlief dann reibungslos und um 12:00 stand ich vor und im Hotel.
Da ich leider wirklich erst um 15:00 einchecken durfte, begannen welche der längsten und anstrengendsten Stunden meiner ganzen Reise…
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