Menopausen-Laune trifft Menopausen-Hirn…

Boah, was bin ich genervt…Von diesen Menschen, deren Verhalten und meinem Wechseljahrs-Demenz-Hirn!!

Aber dazu später (oder spätestens morgen, falls ich heute so maulig bleibe!)!

Zu gestern gibt es nicht mehr viel Spannendes zu erzählen…aber, um ein paar Zeilen zu füllen, mach ich es trotzdem!

Ich blieb tatsächlich relativ lange in dem Onsen. So lange, dass ich fast raustorkelte, so entspannt und ausgelaugt war ich.

Das Flugzeug war riesig und trotzdem voll.

Ich saß ziemlich weit hinten, da hatte ich auch endlich das Gefühl, mich etwas von den hyper-nervenden Menschen zurückziehen zu können.

Es ist mir noch nie selber in den Sinn gekommen und ich empfinde es auch, als absolute Rücksichtslosigkeit (und dass schon vor Japan), wenn Menschen ohne Kopfhörer Musik und Reels laut hören und abspielen.

Zwei junge Amis, der eine hatte „Gangsta“ an den Schläfen tätowiert, taten dies, im Wartebereich vor’m Boarding, unaufhörlich. 

Ich war kurz davor laut auszurasten…denn mein leises ständiges Umdrehen verstanden sie anscheinend nicht!!?

Und dann dieses Gedränge und Geschubse von allen Seiten, als ob es dadurch schneller gehen würde!!!

Mindestens 3 Mal war ich kurz davor, genau diese Frage meinem Hintermensch zu stellen, um mich dann doch dagegen zu entschließen, da ich merke, dass das bei meiner Laune auch nach hinten losgehen kann…

Der Flug war gefühlt doppelt so lang wie angesagt, aber ich hatte, glücklicherweise niemanden vor mir (ich glaube, das war der einzige freie Platz in dem ganzen Flieger),so konnte ich mich wenigstens gegen die Vorderlehne ohne jegliche Gedanken dranlehnen (ich lehne mich auch so an, aber sehr vorsichtig, damit der Mensch in dem Sitz vor mir, nicht ständig was in den Rücken bekommt!).

Ich schaute 2 Filme („A Big Bold Beautiful Journey“ (war ganz nett) und „Tenet“ (ich denke, der war ganz gut, allerdings hab ich ihn nicht ganz verstanden…Vielleicht sollte ich ihn mir einfach noch mal auf deutsch angucken!?), aß Lachs, super-leckeren Hummus, einen guten Glasmudelsalat und schmackhaftem Schokolatenkuchen, schlief mal kurz, dann wieder nicht, dann nickte ich ein, dann entschied ich, einfach wach zu bleiben, woraufhin ich einschlief, wachte dann mit schmerzenden Nacken wieder auf… Also, ich habe etwas geschlafen (und mehr hab ich ja nicht verlangt).

Auf einmal wurde es auf  hektisch im Team und es kam tatsächlich zu der Frage: „Ist ein Arzt an Bord?“.

Eine Ärztin ließ sich wirklich finden, sie Frau im Gang neben mir… und die blieb dann auch erstmal länger weg und das Bordpersonal kramte alle Kissen, alle Kotztüten und alles an Lappen und Papier zusammen, was zu finden war.

Da wir allerdings schon kurz vor Istanbul waren, kam es zu keiner Zwischenlandung und so landeten wir pünktlich. Es wurde, ein paarmal, in verschiedenen Sprachen, durchgesagt, dass bitte alle sitzen bleiben sollen, bis die Sanitäter an Bord sind und ratet mal, wie oft eine der Flugbegleitungen zum erneuten Hinsetzen aufrufen musste!? Ich geb nen kleinen Tipp: es waren mehr als 5 Mal.

Als dann ein junges Mädchen, den Einsatz des ankommenden Rettungsteams zu filmen anfing, hatte eine der Kabinenbesatzung genug: sie schrie durch das halbe Flugzeug, dass dies verboten sei, sie das Video auf der Stelle löschen und ihr Handy auf der Stelle wegpacken solle!

Und dann die Ernüchterung auf der Flughafen-Toilette in Istanbul!!

Und damit meine ich gar nicht, dass es kein Papier auf dem Klo gab, sondern, mir wurde bewusst, dass die Zeiten, der herrlich warmen Klositze nun endgültig vorbei ist!

Und dann ging das Drängeln, und vor allem Vordrängeln weiter!

Nur weil die Menschen (beim Flug von Tokio nach Istanbul dachte ich, mich trifft der Schlag: die Leute wollten anscheinend alle umziehen und einen Umzugswagen sparen, soviel hatten die dabei!!) 5 bis 6 Handgepäck-Stücke dabeihaben haben müssen!!

Egal, jetzt bin ich, nach einem aufheiterndem Gespräch mit Andrea, in meinem Airbnb in Focene angekommen… und mehr schreib ich morgen, da hab ich nämlich auch wieder genug Zeit (ubd hoffentlich bessere Laune) denn da kommt der dritte (und letzte!) Tag meines Transitwahnsinns!

Kommentar verfassen